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Montag, 20. März 2017

Kämpf, Österreicher, kämpf!/Nicht nüchtern/Wie jeder andere auch/Vanuatu/Friedenskomitee Angriffskrieg

Widerspruch
Gegen die Ablehnung meines Kriegsdienstverweigerungs-Antrages (Wien, den 30.07.97), "Begründung:
1. Ablehnung des Krieges
2. Persönliche Nichtexistenzfähigkeit in Österreich (Suicidegefährdung), der österreichische Staat ist zu sicher-sicher, er gewährleistet mir die absolute Unfreiheit
3. Gewissensnot, auf Befehl zu töten oder überhaupt unter Befehl zu stehen (ich stelle mich gerne einem Lügendetektortest)
4. Auslandsaufenthalte, Sinnlosigkeit des Lebens: Bisher bin ich noch nicht vorbestraft, bedenken Sie, wenn Sie meinen Widerspruch ablehnen, dass Sie einen Justizirrtum begehen. Und mich zum Vorbestraften machen, da ich in keinem Falle mehr an Übungen oder Kriegshandlungen der österreichischen Invasionsarmee als PD teilnehmen werde, Präsenzdienstleistender, -Kämpfer. Wenn Sie jedoch der Meinung sind, dass bei mir keine Gewissensgründe vorliegen, werden Sie das noch bedauern: Spätestens in der Hölle sehen wir uns wieder, und dann...
Übrigens: Ich bin bei der Verhandlung nicht anwesend, weil ich mich im Ausland aufhalte."
Nicht abgeschickt: Immerhin habe ich tatsächlich seit 1996 (!) noch an keiner Übung der Republikswehr teilgenommen, teilweise auch, weil ich den Kriegsdienst verweigerte; den Brief schrieb ich bestimmt nicht nüchtern.

"Ich möchte auch mal, wie jeder Erwachsene!
Wichsen..."

Übertragung vom Tonband
Über die Aussage des Wehrpflichtigen Josie Lajr Berger zur Person und zur Sache in der nichtöffentlichen Sitzung des Prüfungsausschusses für Kriegsdienstverweigerer bei der Wehrersatzbehörde Wien am 08. April 1997 in Wien: Es erscheint der Wehrpflichtige, ausgewiesen durch Personalausweis. Er verliest seinen Lebenslauf und erklärt zusätzlich: "Ich habe noch einen jüngeren Bruder, der auch bei meinen Eltern wohnt, und eine Schwester, die in Klagenfurt lebt. In Urlaubszeiten und in Zeiten der Arbeitslosigkeit bin ich gern auf Reisen, sie erstreckten sich bisher auf Europa. Ich lese gerne. Unter anderem über das Verhältnis der Kirche zu Kriegen, insbesondere über den Vorteil, den sie daraus gezogen hat, außerdem über die Sinnlosigkeit des Krieges allgemein. Mit meinem Vater kann ich über die Fragen der Kriegsdienstverweigerung eigentlich nicht reden. Er vertritt einen konservativen, negativ eingestellten Standpunkt. Meine Mutter nimmt weiter keine Stellung. Ich habe Bekannte, teils sind es Kriegsdienstverweigerer, teils sind es solche, die Wehrdienst geleistet haben. Darunter ist einer, der bestraft wiedergekommen ist, weil er sich unerlaubt von der Truppe entfernt hat."
Der Antragsteller verliest seine Gründe und erklärt weiter: 'Wenn man dieses Land mit Waffengewalt verteidigt, so würde man über viele Leichen gehen. Ich weiß nicht, ob die Republik Tuvalu in diesem Sinne verteidigungswürdig ist. Ich möchte vielleicht besser sagen, ich stelle es infrage, ob sie in diesem Sinne verteidigungswürdig ist. Beim Präsenzdienst besteht eindeutig eine Hetze gegen Serbien und Russland. Ein paar Medien, z.B. die deutsche Bildzeitung, hetzen doch offensichtlich auch. Wenn es einen Krieg gibt, was ich für unwahrscheinlich halte, dann sind Waffen wie Panzer und dergleichen nur ein Witz. Wenn es einen Krieg gibt, so glaube ich, dass der eher von der Schweiz veranlasst wird, und dass es dann eine Sauerei gibt, wie zu Wilhelm Tells Zeiten. Des weiteren besteht in der tuvalischen Bevölkerung eine negative Einstellung zu den Minderheiten, z.B. zu den Gastarbeitern. Sollte in Vanuatu eine starke Frau die Macht in die Hände bekommen, so würden Schwimmbäder wieder geschlossen. Wäre ich beim Präsenzdienst, so könnte ich mich dagegen nicht wenden. Ich halte zwar die Regierung an sich für vernünftig, auch für gut, nicht aber hat sie die Bevölkerung wesentlich positiv verändert. Da es hier, im Gegensatz zum Kosovo oder der Türkei, die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung gibt, würde ich mich selbst betrügen, wenn ich diese Möglichkeit, die es jetzt noch gibt, nicht wahrnehmen würde. Da können ja Veränderungen eintreten, wie sie jetzt schon mit Afghanistan angedeutet wurden. Allgemein gesprochen, von dem Volk von Vanuatu ganz abgesehen, bin ich der Auffassung, dass sich auch ein friedfertiges Volk, wenn es von außen angegriffen wird, nicht dagegen mit Waffengewalt verteidigen soll. Es ist ohnehin ein Witz, bei den Waffen, wie es sie heute gibt. Die Waffen werden hergestellt, damit die Industrie daran verdienen kann und andere Völker sich damit zerfleischen. Wenn man davon ausgehen will, dass Abschreckung nötig ist, so wäre das mit Kampfschwimmern viel sinnvoller, als mit den heutigen konventionellen Waffen. Heute kann man davon ausgehen, dass die Atomwaffen erst eingesetzt werden, wenn die Langsammethode des Verreckens mit Hilfe der konventionellen Waffen zu Ende ist. Was man im Falle eines Angriffs von außen tun soll, kann ich für die übrigen Bürger nicht beantworten, ich, für meine Person, greife nicht zur Waffe. Ein Grund dafür ist, dass sonst ein Massenmorden einsetzen würde. Ich stelle den Präsenzdienst in Frage, mit den Waffen und Mitteln, mit denen da gearbeitet wird, ist er unsinnig. Ich möchte aber betonen, dass ich auch Atomwaffen verurteile. Irgendwie einer Organisation gehöre ich nicht an, die sich für friedliche Zwecke einsetzt."
Bis auf das Friedenskomitee Kampfpanzer.

Samstag, 22. Oktober 2016

Weltweiter Frieden/Beweise/Hose runter!/Englischreferat

Immer noch nicht gegründet
Das Friedenskomitee Angriffskrieg.

New und Winnie und noch ein Boy
Die waren mit mir in einer englischen Uniarbeitsgruppe, wir hatten noch nichts gemacht, ich überhaupt nichts, New kritzelte wohl etwas rum, der Intellektoboy fragte mich, sagte mir, dass ich mich kundig machen sollte, ob Champagner auf Englisch tatsächlich groß geschrieben würde, wohl ein Engländer, er hätte es in London auf Speisekarten gelesen, müsste es dann nicht aber ein Markenname, Eigenname sein, nicht nur Sekt, was champagne ja heißt, das meinte: "Schau selber nach." Er faselte noch etwas von Wassergläserspülung, womit das auch zusammenhänge, fast dachte ich Idiot, dann hörte ich ner anderen Person zu, ner Perle: "Wird ein Wort auf der Getränkekarte am Anfang eigentlich mit Großbuchstaben geschrieben, wenn sonst nicht?" Wohl ja. Was das sei? Ich wusste es nicht, labberte etwas von einem im Reagenzglas gezeugten Hund, sie meinte Nee, und irgendwie wollte ich den Anfang des Textes hören, hatte ihn wohl verpasst, New labberte dazwischen, Winfred störte; ich dachte daran, was für unser Referat zu machen, wir dürfen es vorlesen, sagte Winnie, auf Deutsch, wie soll man da Englisch lernen, andererseits manage ich da wat, bestimmt; die anderen Leute waren auch schon fast fertig, ne Blondine irrte durch die Gegend, die Dozentin fasste sich an ihren Busen, deutete ihre Brüste an, spielte etwas am BH-Halter, er war auch schwarz, sie wiegte sich in der Hüfte, ich schaute gebannt zu, immer mehr begrapschte sie sich, doch erregend, vorher gefiel sie mir überhaupt nicht, und tatsächlich, sie zeigte ne Titte, beide, süß, versteckte eine wieder im Körbchen, wieder heraus, rein, dann zeigte sie ihren Rücken, etwas zu klein, dachte ich, sei sie, ganz schön kräftig; sie bemerkte, dass ihr Körper sehr gut sei, nur etwas fehle noch, an der Brustgröße.

"Ich bin ne Frau!"
"Beweisen, Hose runter!"